Gemeinde Ostseebad Göhren

 

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                                                                    Foto: Kurverwaltung Göhren

Lage

Das Ostseebad Göhren liegt am östlichsten Punkt Rügens auf der Halbinsel Mönchgut. Seine zwei Strände werden durch das Kap Nordperd geteilt. Am Nordstrand zwischen der Seebrücke und dem Nordperd liegt der größte in Norddeutschland gefundene Findling, der Buskam. Sein Gewicht beträgt ungefähr 540 t und liegt in einer Wassertiefe von 7 Metern und ragt ca. 1 Meter aus dem Wasser.

 

Geschichte

Die ältesten Funde für menschliche Besiedlung in Göhren stammen aus der Bronzezeit, hierfür ist das Hügelgrab Speckbusch an der Kirche in Göhren zu erwähnen. Göhren wurde 1165 erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit war Göhren ein Fischer- und Lotsendorf. Bis 1326 war Göhren Teil Fürstentums Rügen, danach gehörte es zum Herzogtum Pommern. Mit dem Westfälischen Frieden 1648 gehörte Göhren zu Schwedisch-Pommern. Im Jahr 1815 kam die Gemeinde zur preußischen Provinz Pommern. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Göhren zu einem bedeutenden Ferienort und führt seit 1878 den Titel Seebad. Durch den Bau der Schmalspurbahn Rasender Roland wurde ab 1899 die touristische Entwicklung Göhrens verstärkt. Die Kleinbahn fährt noch heute im Linienverkehr und verbindet Göhren mit den Badeorten Baabe, Sellin und Binz. Zu DDR-Zeiten wurden die Urlaubskapazitäten weiter ausgebaut. 1962/64 entstanden die sogenannten Urlauberdörfer. Anfang der 1970er Jahre hatte Göhren 1790 Einwohner und 4400 Gästebetten. Seit 1818 gehört Göhren zum Landkreis Rügen.

 

Landkreis: Vorpommern - Rügen(seit 2011)

Amt: Mönchgut - Granitz

Einwohnerzahl: ca. 1300

Fläche: 6,89 km²

Bürgermeister: Wolfgang Pester